www.greizer-park.de
Mittwoch, den 02. November 2016

 

Willkommen im Greizer Park

 

Mit dieser privaten Homepage möchte Ihnen Wolfgang Mecir den schönen Greizer Park vorstellen.

Leider ist es nicht möglich, alle Besonderheiten und Reize des Greizer Parkes in einer Webseite wiederzugeben. Ich hoffe, Ihnen die Schönheiten des Parkes doch näher gebracht zu haben.

Die Fotos erstellte- soweit nicht anders angegeben- Wolfgang Mecir.

Eine private Nutzung der Bilder ist gestattet, kommerzielle Nutzung unterliegt dem Copyright und die Freigabe durch die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten ist erforderlich.

Prinzipiell gilt: Wenn sich der Mauszeiger in ein Hand-Symbol .verwandelt, ist durch Klick das Bild vergrößerbar bzw. ein Link aktiv.

 

Sommerpalais mit dem Lustgarten

1650 entstand aus einem Küchengarten der Obergreizer Herrschaft der spätere Greizer Park. Er wurde im 18. Jahrhundert zu einem höfischen Rokokostil umgebaut. Nach der Zerstörung durch ein schweres Hochwasser der Elster im frühen 19. Jahrhundert entschied man sich 1873 für einen großräumigen Landschaftspark.

Lustgarten

Lustgarten mit Sommerpalais um 1799, unbekannter Maler, Staatliche Bücher-und Kupferstichsammlung Greiz

 

Blick auf den Greizer Park

Fahren Sie mit der Maus auf die roten Punkte im Bild, diese zeigen Ihnen die Bilderklärungen und nach dem Klick das dazu gehörende Bild.

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Der Park hat heute eine Fläche von 43 ha und einen fast eichblattförmigen Parksee von 8,2 ha mit 5 unterschiedlich großen Inseln

Oberes Schloss Schwanenhäuschen Blumenuhr und Parkgärtnerei vor dem Umbau Sommerpalais Rotunde Hammerwiese mit Scheune Luftbrücke Kreiskrankenhaus Weiße Elster Parksee

Geschichtliches zum Greizer Park

Der Schlossberg mit dem Oberen Schloß und der Park, der ehemalige Lustgarten, wie noch unsere Großeltern sagten, bilden eine künstlerische Einheit, die auch dadurch bewiesen wird, dass der Park in seinen Ursprüngen auf den Schlossberg und das Obere Schloß gartenkünstlerisch ausgerichtet war.

Der Greizer Park. Der Kenner vergleicht die Gegenwart seiner vier Jahreszeiten mit der Geschichte einer jahrhundertealten Entwicklung, die am Ende eine der schönsten Parkanlagen Deutschlands schuf, wobei sich die menschliche Kunst mit der Natur verband. Und die Natur war hier verschwenderisch. Die Besonderheiten sind das fließende Wasser der Elster und der See mit dem Park und die Stadt mit den umrahmenden Höhen.
Dadurch unterscheidet sich der Greizer Park von den meisten Parkanlagen, die, in der Ebene gelegen, nicht die Pracht seiner Blicke von und zu den Höhen besitzen.

Der Greizer Park ist auf Blicke angelegt. Der große Gartendirektor Muskaus, Eduard P e t z o l d hat durch seinen berühmten Plan für den Greizer Park dessen letzte Anlage entscheidend beeinflusst und Meister Rudolf Reinecke hat dann seine Lebensarbeit dem Park gewidmet. Der Fürst Heinrich XXII. hat das Ganze angeregt und überwacht, auch die Ida-Höhe in den Park einbeziehen lassen und sich in dieser Hinsicht ein Denkmal gesetzt. In der Ästhetik der Landschaftsgärtnerei lebt Eduard Petzold als „der größte Landschaftsgärtner, der geniale Künstler" fort. Eine solche Überlieferung verpflichtet!

Das landschaftliche Wunder des Greizer Parks wird durch eine weitere Köstlichkeit gesteigert, die inmitten des Parks gelagert ist. In dem schönen Sommerpalais ist die berühmte Kupferstich- und Büchersammlung untergebracht, die durch die englischen Schabkunstblätter mit ihrem wunderbaren Erhaltungszustand Greiz bei allen Kunstfreunden bekannt gemacht hat. Der großartige, in 150 nummerierten Exemplaren herausgegebene Prachtkatalog von Professor Hans W. Singer ist inzwischen selbst zu einer bibliophilen Köstlichkeit geworden. Wer mit diesen Zusammenhängen vertraut, den Greizer Park betritt und genießt, wird Stadt und Land glücklich preisen, die der Öffentlichkeit, solche Schätze der Natur und der Kunst darbieten. Aber wir können es nicht nachdrücklich genug wiederholen, wie sehr ein solcher Besitz die Gegenwart und Nachwelt verpflichtet!
Textausgabe Rat der Stadt Greiz 47

Der Greizer-Park

Blick vom Aussichtspunkt "Weißes Kreuz" auf den Greizer Park