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Neugestaltung und Bau des Parkeinganges
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Der neue Greizer Parkeingang
 
     
 
     
 
 
     
     
 
Ansichten des neuen Parkeinganges
 
     
   
   
   

 

Eine Kuriosität im Greizer Parkeingang

Da steht doch ein Baum mitten auf dem Weg

 

Das löst bei dem einen Kopfschütteln und bei anderen Nachdenklichkeit aus. Der Baum im Greizer Park wurde im Zuge der Umgestaltung des Eingangsbereiches neu gepflanzt und zwar bewusst mitten in den Weg.

 

Der Baum im Weg
Die neu erstellte Lindenallee

 

Die offizielle Deutung:
Der seit der Neugestaltung des Parkeinganges mitten auf einem Weg stehende junge Winterlinde wurde bewusst an diesen Standort gesetzt, wohl wissend, dass man damit die Gemüter vieler Parkbesucher berührt. Der erste Schritt ist erreicht, wenn dieser ungewöhnliche Standort dem Parkbesucher auffällt und zum Nachdenken anregt. Die Umgestaltung des Parkeinganges wird bekanntlich als ein Begleitprojekt der Bundesgartenschau 2007 in Gera und Ronneburg deklariert. Auch das Außergewöhnliche bei der Neugestaltung des Parkeinganges steht diesem Großprojekt durchaus gut zu Gesicht.

 

Aus der Parkverwaltung war zum Standort des besagten Baumes folgendes zu erfahren: Aus historischen Überlieferungen geht hervor und auch ein altes Foto dokumentiert diesen Fakt, dass auf dem gleichen Weg einst ebenfalls ein Lindenbaum stand. Er gehörte zur Lindenallee entlang der Uferzone. Als im Park, nach einem Plan von Rudolph Reinecken, neue Wege angelegt wurden, hätte dieser „störende“ Baum eigentlich gefällt werden müssen. Der Greizer Fürst, so sei verbrieft, habe dies nicht zugelassen.

   

Er soll sich dahingehend geäußert haben, dass wegen eines neuen Weges kein Baum sterben dürfe! Wenn man dem Monarchen auch nicht den heutigen Gedanken des Naturschutzes unterschieben kann, so hat der Mann doch ein Herz für die Natur gehabt und so das Sterben des Baumes hinausgezögert. Der Baum mitten im Weg war eines Tage so alt und morsch geworden, dass er den Hochwasserfluten der Elster 1954 nicht wieder stand. Er wurde mit dem gesamten Wurzelstock raus gespült, so entstand an diese Stelle ein Loch von ca. 10-15 m Durchmesser und einer Tiefe von ca. 2,5-3 m. Der abgetriebene Baum legte sich dann vor die Luftbrücke und war auch maßgebend für die Zerstörung der Luftbrücke verantwortlich.

   
 
     
 
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